Blog von Heidrun Jakobs

LG Hannover: „Zinsanpassungsklausel der Sparkasse Hannover dürfte unwirksam sein“

Es ist ja nun kein Geheimnis mehr, dass Banken ihren Kunden mehr Zinsen und Entgelte abverlangen, als sie eigentlich von Gesetzes wegen dürften. Dafür sorgen rechtswidrige Klauseln in den Darlehensverträgen der Banken, ganz gleich, ob der Kunde Unternehmer oder Verbraucher ist.

Negativzinsen: Bank versucht Unternehmen auszutricksen!

Aktuell verlangen bereits 13 Banken von ihren vermögenden Kunden Strafzinsen, auch Negativzinsen genannt. Dieser Trend hält weiter an. Während man früher Zinsen für das Geld erhielt, das man zur Bank brachte, ist es jetzt umgekehrt. Die Bank verlangt Zinsen auf die Einlagen ihrer Kunden. Nach Angaben des Vergleichsportals Verivox belastet eine Volksbank in Baden-Württemberg Einlagen schon ab 10.000 Euro.

Sparkasse Schwarzwald-Baar widersetzt sich Urteil des Landgerichts Konstanz

In die Liste der besonders dreisten Banken fügt sich jetzt die Sparkasse Schwarzwald-Baar nahtlos ein. Als ein öffentlich-rechtliches Geldinstitut, das immerhin einen öffentlichen Auftrag zu erfüllen hat, stellt die Sparkasse Schwarzwald-Baar ein absolutes Negativ-Bespiel für Sachverhalte dar, die in einem ordentlich geführten Kreditinstitut nicht passieren dürften. Was ist geschehen?

Gebührenhammer der Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken bei Barabhebungen!

Not macht erfinderisch! Die Lage bei den Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken muss drastisch sein, wenn diese Banken jetzt dazu übergehen, ihren Kunden für Barabhebungen an den Automaten Gebühren abzuverlangen.

Bei allem Verständnis für die desolate Situation der Kreditinstitute aufgrund einer wirklich desaströsen Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wäre es den Banken-Verbänden ein Leichtes, massiven Druck auf die Politik auszuüben. Stattdessen sollen es nun die Verbraucher richten und Gebühren dafür zahlen, dass sie ihr eigenes Geld ausgezahlt haben wollen.

LG Köln: Für die Rückforderung des MLP-Ausbildungszuschusses ist das Arbeitsgericht zuständig!

Sogenannte „Consultants“ bei MLP kommen nicht zur Ruhe. In einem von mir geführten aktuellen Verfahren wird von einem Consultant (schon das Wort ist furchtbar!) ein Ausbildungszuschuss von € 8.000,-- zurückgefordert. Mein Mandant wurde bei MLP eingestellt und verfügte noch nicht einmal über den für die Vermittlung von Versicherungen, Geldanlagen und so weiter erforderlichen Sachkundenachweis. Dieser sollte dann in einer 4-monatigen Schulung mit einer anschließenden Prüfung erworben werden. Hierfür zahlte MLP dann einen monatlichen Ausbildungszuschuss in Höhe von € 2.000,--.

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